EINBLICKE IN EINE GEORGIENREISE

EINBLICKE IN EINE GEORGIENREISE

EINBLICKE IN EINE GEORGIENREISE

Ein Gastbeitrag von Jaime Wallier

“Jeder Gast ist ein Geschenk Gottes” – das ist nicht nur ein aussagekräftiges Statement, welches einem am Flughafen in Tiflis begrüßt, sondern tatsächlich eine Botschaft, die vom Herzen kommt und sich in unserer gesamten Georgienreise widergespiegelt hat. Rückblickend war die außerordentliche Gastfreundlichkeit, die wir am eigenen Leibe erfahren durften, die prägendste Erinnerung der vergangenen zwei Wochen in Georgien. 

Die Perle des Kaukasus
Auch die Perle des Kaukasus genannt, ist Georgien geprägt von atemberaubenden Landschaften und einer unglaublich facettenreichen Kultur voller Traditionen und Einflüsse aus aller Welt.  TripLegend verspricht auf seiner Webseite eine echte Insider-Perspektive mit unvergesslichen Erinnerungen und authentischen Einblicken in dieses Land. Da konnte ich nicht widerstehen und schon saß ich in einem Minivan mit drei weiteren, zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Abenteuern, zusammen mit unserem lokalen Guide und Fahrer. Für die nächsten zwei Wochen sind wir gemeinsam durch Georgien getourt, von der pulsierenden Hauptstadt Tiflis, bis in das tiefe Kaukasusgebirge und zum subtropischen Schwarzen Meer. Ein legendärer Roadtrip, der nicht nur alle meine Erwartungen weit übertroffen hat, sondern auch alle Mitreisenden zu einer engen Truppe zusammenschmelzen hat mit neuen Freundschaften.

Kleingruppen-Abenteuerreisen mit TripLegend
Aber wie kam es dazu? Wie haben wir vier uns in die georgischen Berge verloren, mit einem Glass Wein am Lagerfeuer mit von unserem Guide frisch zubereiteten Speisen vom Grill? Die Lust auf ein echtes Abenteuer, in einem Land, dass viele nicht einmal auf einer Weltkarte orten können, war der ausschlaggebende Grund. Doch mit einem solchen Abenteuer kommen auch einige Tücken. Von Sprachbarrieren, über Sicherheitsbedenken als alleinreisende Frau oder einfach nur das Verlangen nach Gesellschaft von Gleichgesinnten mit denen man seine Erfahrungen teilen kann – wir hatten alle unsere eigenen Gründe, die uns zu TripLegend geführt haben. Einer der besten Entscheidungen wie sich herausgestellt hat, denn mit unserem georgischen Guide und Fahrer haben wir uns gut aufgehoben gefühlt und dazu Einblicke in die georgische Kultur bekommen, die ich mir nur hätte erträumen können.

Der älteste Wein der Welt
Was genau haben wir erlebt in Georgien? Bereits bei unserer Ankunft in Tiflis haben wir die ersten prägenden Eindrücke sammeln können bei einer Führung durch die unglaublich vielfältige Stadt, doch mein persönliches Highlight war natürlich die Weinverkostung von traditionellen Weinen, da dies einen großen Teil der Georgischen Kultur widerspiegelt. Georgischer Wein wird traditionell in großen Tongefäßen produziert, die unter der Erde vergraben sind und sich so durch einen einzigartigen Geschmack von Europäischen Weinen abheben. In einem Land mit dem ältesten Wein der Welt, schmeckte georgische Kultur noch nie besser.

Und obwohl der Wein auf unserer Reise ein stetiger Begleiter sein sollte, ging es für uns weiter in die Berge. Sowohl in Stepanzminda, Mestia und Uschguli führte uns unserer Roadtrip an die unglaublichsten und abgelegensten Orte. Ob ich mich allein hierhin verirrt hätte ist fraglich, aber ohne einen Abstecher in die Berge wäre keine Georgienreise vollständig. 

UNESCO Weltkulturerbe, Wachtürme und Fußball
Der wohl beeindruckendste Ort war Uschguli, die höchste Siedlung Europas und auch nur zu erreichen mit einem Geländewagen. Die unglaublichen Ausblicke, die freundlichen Dorfbewohner, die an einem vorbeireiten und die eher ungewöhnlichen Wachtürme machen diesen Ort zu einem UNESCO Weltkulturerbe und einem Ort denn man nicht verpassen sollte. Und wie bei jeder Reise, sind die ungeplanten Erlebnisse immer noch die authentischsten, wie zum Beispiel das Fußballspiel mit den örtlichen Jungs auf 2500 Höhenmeter, welches aber eher peinlich für uns ausging. Eine Revanche wurde bereits ausgemacht! 

Von den schneebedeckten Bergen ging es schließlich weiter nach Batumi am Schwarzen Meer. Nicht nur begeisterte uns die verrückte Architektur und die türkischen Einflüsse, die man überall fühlen konnte, aber hier kam es auch zu unserer kulinarischen Krönung der letzten zwei Wochen. 

Leben wie ein König
Eine ‘Supra’ ist ein familiäres Festessen für besondere Anlässe, an denen die gesamte Vielfalt der georgischen Küche im großen Stile aufgetischt wird. Von vornherein kann ich euch versichern, dass es eine der köstlichsten Mahlzeiten aller Zeiten sein wird und dass ihr es niemals schaffen werdet alles aufzuessen. Einmal leben wie ein König, das kann man gut in Georgien – wenn man sich an die gesellschaftlichen Regeln hält! Kleiner Tipp: Der ‘Tamada’, oder auch der Tischmeister, leitet die Gruppe mit seinen Trinksprüchen durch den Abend. Hier gibt es eine strenge Reihenfolge zu beachten, vom Wohl der Familie bis hin zur Heimatliebe, es gibt genügend Anlässe das Glas zu heben. Wie gesagt, der Wein ist ein ständiger Vertreter auf einer Georgienreise.

Schneller als gedacht, verflog die Zeit und wir waren wieder auf dem Rückweg nach Tiflis und bald wieder nach Berlin. Es war eine wahrhaftig einzigartige Reise, die so keiner von uns auf die Beine stellen hätte können. Und warum auch, denn Erfahrungen wie diese sind gleich viel schöner, wenn man sie mit Gleichgesinnten teilen kann. 

Nachhaltiger Tourismus
Dank unseres lokalen Guides und Fahrer, und den kleinen, meist familienbetriebenen Hotels wo wir übernachtet haben, haben wir uns in Georgien sofort zuhause gefühlt. Neben diesen authentischen Erfahrungen, legt TripLegend großen Wert darauf, ausschließlich mit örtlichen Partnern zusammenzuarbeiten um so den Tourismus so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Und abgesehen von dem CO2-Ausgleich und dem Pflanzen eines Baumes für jeden Gast, heißt das vor allem Georgische Projekte, Familien und Partner zu unterstützen, um eine nachhaltigere Alternative zum Massentourismus anzubieten. Ich freue mich mittlerweile schon auf meine nächste Reise!

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